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Die Stückzahlen der Porsche-Umbauten von Bieber sind
nicht bekannt, aber die Firma Bieber war
seinerzeit in den Achtzigern einer der
größten „Aufschneider“.
Einhergehend mit dem Cabrio-Sterben Ende
der siebziger bis Mitte der achtziger
Jahre (in einigen Staaten der USA –
unter anderem Californien – waren
Neuzulassungen von Cabrios sogar
verboten?!), boomte der Markt für
„Aufschneider“, lange vor dem Spruch:
„Mache isch mir Cabrio selbern mit Flex,
weissuu...“
Erst Ende der achtziger Jahre, als sich
mit dem BMW E30 Cabrio, MX5, Audi 80,
Saab 900 (...um nur einige „Prominente“
zu nennen) der Trend völlig umkehrte,
ebbte das wieder ab.
Nur wenige dieser Firmen haben bis heute
überlebt, und wenn, haben sie ihr
Tätigkeitsfeld umstellen müssen. Von
Bieber haben wir schon seit Jahren
nichts Neues mehr gehört. Die Firma
scheint abgewickelt. Die Anforderungen
und Auflagen für einen Kleinserienumbau
wären heutzutage schlichtweg
unbezahlbar.
Abgesehen davon, dass sich die Marktlage
völlig verändert hat.
Fast jeder namhafte Hersteller hat ein
bis fünf oder sogar noch mehr Cabrios im
Programm, mit Diesel oder auch 500+ PS.
Bieber hat in der Anfangszeit ziemlich
rustikal gearbeitet, sich aber stetig
verbessert. Einige Cabrios hatten einen
erstaunlichen Reifegrad, auch was die
Verdeckkonstruktion angeht, der Porsche
gehört in diese Kategorie.
Die Fa. Bieber hat einige innovative
Ansätze kreiert, von denen sich die
Automobilindustrie noch heute eine
Scheibe abschneiden könnte. |